Vitalität und Lebensdauer Keine Bewertung.

Vitalität und Lebensdauer – bedingt durch eine geringere Energiezufuhr?

Viele Mythen ranken sich um ein längeres Leben, das reicht bis hin zur Vorstellung von der eigenen Unsterblichkeit. Gedrückt wird diese Stimmung häufig durch eine Einbuße der Vitalität mit einer höherern Lebenserwartung.

Doch wie wäre es, wenn sich eine höhere Lebensdauer mit einer gleichbleibenden Vitalität in Einklang bringen ließe? Stellen Sie sich vor, dass Sie schon unlängst Ihre Rente genießen und noch immer lebensfroh Ihren sportlichen Aktivitäten nachgehen können, sowie im Schachspiel mit einem dreißig jährigen Menschen mithalten.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass eine verminderte Energiezufuhr, insbesondere von wenigen Kohlenhydraten, die Lebensdauer und die Vitalität erheblich erhöhen.

Im folgenden einige Experimente über Vitalität und Lebensdauer:

Fadenwürmer – Lebensdauer:
Sie leben bis zu 15 – 20 Tage in einer großzügigen Nährstofflösung.
Aber bis zu 40 Tage Lebensdauer, mit einer um 30% reduzierten Nährstofflösung.
Die Vitalität der Fadenwürmer, also deren Bewegungen blieben ebenso länger aktiv.

Mäuse – Lebensdauer:
Sie leben bis zu 700 Tage, wenn Sie soviel essen können, wie sie wollten.
Aber bis zu 1000 Tage Lebensdauer, mit einem um 1/3 reduzierten Nahrungsangebot.
Auch hier nahm die Vitalität der Mäuse mit weniger Nahrung, im Vergleich zu den anderen Tieren nicht ab.

Schimpansen – Lebensdauer:
Schimpansen teilen, wenn auch in etwas anderer Konstellation, etwa 99% des Erbgutes mit uns Menschen. Es ist also anzunehmen, dass was auf diese Affenspezies zutrifft auch auf uns Menschen zutreffen kann.
Erste Testreihen bestätigen, dass auch Schimpansen mit gekürzten Futterrationen länger leben, also mehr Vitalität und Lebensdauer zeigen. Sie leiden auch weniger an Herzkreislauf- und Krebserkrankungen. Auch deren verbesserte Gesundheitszustand, war ein Resultat daraus, dass sich deren Alterungsprozesse verlangsamten.

 

Es wird angenommen, dass gerade die verminderte Energiezufuhr und die damit einhergehende reduzierte Insolinaktivität hier eine der Hauptursache ist. Diese Vermutung bestätigt ein weiteres Experiment von mutierten Würmern, deren Lebensdauer von knapp 30 auf bis zu 70 Tage erweitert wurde ohne eine Abnahme der Vitalität. Die mutierten Würmer sind genetisch so verändert, dass sie weniger Insulin produzieren. Frau Cynthia Kenyon präsentiert dieses Experiment in folgendem Video:

Insulin ist ein Hormon, welches den Blutzuckerspiegel senkt. Insbesondere durch kohlenhydratreiche Nahrung steigt der Blutzuckerspiegel und Insolin wird produziert.

Gerade kurzkettige Kohlenhydrate, wie Zucker, helle Weizenprodukte (wie Weißbrot, Nudeln) und andere sollten daher so gut es geht gemieden werden, da diese besonders zügig den Blutzuckerspiegel und damit die Insolinausschüttung kurzzeitig in die Höhe schnellen lassen. Manchmal lohnt es sich auch mal genauer auf die Inhaltsstoffe eines Produktes zu schauen. So werden Sie feststellen, dass z.B. Surimi (Krebsfleischimitat) sowie viele andere Produkte hauptsächlich aus Weizen bestehen.
Auch Oxidationsprozesse werden immer wieder als Begründung für Alterungsprozesse angenommen, so dass die Bedeutung von Antioxidantien nicht unterschätzt werden sollte. Besonders viele Antioxidantien stecken in leckeren Beerenfrüchte, wie Heidelbeeren, Erdbeeren und Himberen sowie rote und schwarze Bohnen, aber auch in so manchem knackigem Apfel und in Pflaumen.

Darüber hinaus gibt es auch bei Menschen erste Untersuchungen, wonach z.B. bei einer reduzierten Nahrungsaufnahme in den Abendstunden, das Wachstumshormon, welches der Alterung entgegen wirkt, in einem größeren Umfang ausgeschüttet wird, als mit einer üppigen Mahzeit, vor dem zu Bettgehen. Das dies einhergeht mit einem besseren und tieferem Schlaf, einer geringeren Anstrengung bei der Nahrungsverarbeitung oder beidem, ist hierbei ursächlich verantwortlich gemacht worden.

Fazit ist, dass wir der Unsterblichkeit immerhin ein Stück weit näher kommen können, indem wir z.B. einfach die Abendmahlzeit auslassen bzw. umstellen und unsere Kalorienzufuhr insbesondere der kurzkettigen Kohlenhydrate reduzieren, sowie dabei ausreichend Antioxidantien durch eine gesunde Ernährung aufnehmen sollten.

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