Mehr Achtsamkeit für ein gesunden-Lifestyle 4.17/5 (6)
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Wie jeder weiß, gehört zu einem gesunden Lifestyle eine ausgewogene Ernährung mit qualitativ hochwertigen Nährstoffen. Eine disziplinierte und gesunde Praktizierung von Sport darf dabei natürlich nicht fehlen, um den eigenen Körper fit zu halten und ihn in Balance zu halten. So stellen diese zwei wichtigen und essentiellen “Lifestyle Ebenen” – nämlich Sport & Ernährung – die nötige Synergie dar, welche zu einem angenehmeren und vor allem gesünderen Lifestyle führen.

Kommt die Psyche da zu kurz?

Regelmäßig Sport zu treiben ist natürlich nicht nur für den Erhalt eines gesunden Körpers und der aufrechterhaltung eines verlässlichen Herz-Kreisluafsystems gut, sondern wirkt sich nebenbei auch noch positiv auf das Gemüht – also auf den Geist – aus, indem u.a. sogenannte Endorphine freigesetzt werden. Zusätzlich dazu trägt eine gesunde und ausgewogene Ernährung ihren Teil dazu bei, sich mental gestärkt zu fühlen und die allgemeine Konzentrationsfähigkeit sowie die Stresstoleranz nehmen zu.

Aber bei all den heutigen und modernen Ansprüchen, in Hinsicht auf eine ganzheitliche sportliche- und ernährungstechnische Optimierung, denen wir immer mehr gerecht werden wollen, stellt sich bei dem einen oder anderen auch schonmal die Frage, wie er mit diesem vielleicht auch latenten Druck, mental zurecht kommen soll. Bei aller erstrebenswerten Zielstrebigkeit gegenüber diesen gesundheitlichen Lifestyle Zielen, schafft da eine ganze besondere Methode Abhilfe. Nämlich das Integrieren von Achtsamkeit.

Was ist Achtsamkeit?


Achtsamkeit ist ein Prozess, bei dem die Aufmerksamkeit nicht-wertend auf den gegenwärtigen Augenblick – auf den Moment – gerichtet ist. Achtsamkeit nimmt wahr, was ist, und nicht, was sein soll, könnte oder müsste. Sie ist gleichermaßen nüchtern, real, desillusionierend und gleichzeitig annehmend, integrierend und vielleicht sogar auf fürsorgliche Art und Weise liebevoll. Achtsamkeit ist aber noch weitaus mehr: Sie ist ein sehr geeignetes Instrument und eine Technik, um unsere körperlichen, emotionalen und geistigen Zustände wahrzunehmen und um diese integrieren zu können. Außerdem intensiviert Achtsamkeit den unmittelbaren Kontakt mit der Gegenwart – mit dem Hier und Jetzt – welche ständig zu entschwinden droht, wenn diese nicht fest in den Blick genommen wird. Um auf positive Weise – oder überhaupt in irgendeiner Form – von der Achtsamkeit zu profitieren, reicht es nicht aus, dieses Konzept als Ganzes, lediglich intellektuell zu erfassen. Hierbei ist die Rede von gezielter Methodik, angepasst um dem Alltagsstress etwas auf sanfte Art und Weise entgegenzusetzen. Wenn wir gestresst sind oder mental ausgebrannt sind, dann können kurzzeitge Phänomene wie Depersonalisation oder Derealisation auftreten. Ganz konkret ist damit der Verlust des ursprünglichen und eigentlich auch urnormalen Gefühl gegenüber des eigenen Selbst und der Umwelt gemeint.So kann durch mentalen Stress Leid enstehen, welches durch unseren Autopiloten aufrechterhalten bleibt oder sich verschlimmern kann, wenn wir nicht ab und an auch mal Achtsamkeit praktizieren.

Warum Achtsamkeit üben?

Nun sind bereits gute Gründe dafür vorrangegangen, weshalb wir Achtsamkeit praktizieren sollten. Schauen wir uns jedoch noch einmal folgende Erläuterung an, um zu verstehen, weshalb wir Achtsam sein sollten.

Ganz allgemeine gesprochen:
Die Praxis der Achtsamkeit vermittelt einen guten und wirkungsvollen Ansatz, um aus belastenden Gedanken und Gefühlen auszusteigen und um einen anderen Standpunkt ihnen gegenüber einzunehmen. Da unser seelisches Leiden grundsätzlich auch davon abhängt, wie wir unsere Wahrnehmungen erleben und bewerten, liegen die Möglichkeiten der Einflussnahme deshalb nicht so sehr in der Außen- und Umwelt, sondern vielmehr in der Erkenntnis und der Einsicht, dass die Wahrnehmung und Interpretation der Phänomene von uns selbst geschaffen wird und dass wir uns dabei auf die Schliche kommen können. Ganz Konkret bedeutet dies, dass wir uns selbst bei der Interpretation und Konzeptualisierung unserer Wirklichkeit achtsam zuschauen können. Indem wir Achtsamkeit lernen, indem wir konsequent aber nicht fordernd üben, gelangen wir in einen anderen mentalen Zustand, der nach und nach aus dem seelischen Leiden herausführt. Dieser Zustand ist sehr friedvoll und beglückend und die Erfahrung von Einigkeit mit sich selbst und der Welt wird so wieder ermöglicht.

Fazit:

Festzuhalten ist also, dass es schon fast unabdingbar ist, nicht nur gezielt etwas für den Körper und die Ernährung zu unternehmen, sondern ganz gezielt alle drei Ebenen – also: Ernährung, körperliche Aktivität und mentale Stärkung in Einklang zu bringen, umso eine ganzheitliche Synergie herzustellen, sodass man sich rundum fit und gefestigt fühlt.

Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag, zur Verfügung gestellt von: www.depersonalisation-hilfe.de

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